Gebrauchte Bücher kaufen in Hamburg

Aktualisiert am 26.9.2026

Hamburgs Antiquariate stehen nicht beieinander, sie verteilen sich über die halbe Stadt. Rund um den Michel in der Neustadt sitzt das Antiquariat Reinhold Pabel gleich mit zwei Ladengeschäften, Englische Planke 6 vor der Kirche und Krayenkamp 10 dahinter; keine fünfhundert Meter weiter, auf der Fleetinsel an der Michaelisbrücke, liegt das Kunstantiquariat Joachim Lührs, und am Neuen Wall führt Felix Jud Buchhandlung, Antiquariat und Kunsthandel unter einem Dach. Nordöstlich davon, am Stephansplatz, hält Schaper seit 1921 die Stellung. Am dichtesten wird es in Eimsbüttel: Heußweg 33, Fruchtallee 130, Gärtnerstraße 19 und die Hoheluftchaussee mit einem Antiquariat auf Hausnummer 29 und einem Oxfam Shop auf Hausnummer 58. Alles Übrige liegt außerhalb dieser beiden Zentren: Stilbruch in Bahrenfeld, der zweite Oxfam Shop in Ottensen, Hünteler in Barmbek-Süd, der Comicladen am Mundsburger Damm, Bernhardt in Eilbek und der dritte Oxfam Shop in Wandsbek.

Den Preisboden setzt in dieser Stadt allerdings keine Buchhandlung, sondern eine Bibliothek. Im Untergeschoss der Zentralbibliothek am Hühnerposten verkaufen Ehrenamtliche rund 20.000 gespendete und ausgemusterte Bände, jeder Titel zum Einheitspreis von 1 €, sechs Tage die Woche – allerdings nur an zwei der Samstage eines Monats. Wer aus Hamburg mit Volumen herausgehen will, kombiniert diesen Raum mit Stilbruch in der Ruhrstraße und der Flohschanze am Neuen Kamp; alles drei liegt preislich meilenweit unter dem, was an der Englischen Planke oder am Dammtordamm über den Tresen geht.

Vor der Tour lohnen zwei Blicke in den Kalender. Der erste gilt den Wochentagen, die hier ungewöhnlich weit auseinanderliegen: Ein Laden macht nur montags und dienstags auf, ein anderer ausgerechnet montags zu, ein dritter an drei Tagen. Der zweite gilt dem Datum selbst, denn der Bücherflohmarkt am Hühnerposten richtet seine Samstage nach der Woche im Monat, und die beiden großen Buchtermine des Herbstes 2026 in Altona und Wandsbek fallen jeweils auf ein einzelnes Wochenende.

Die Karte der Adressen

Die besten Adressen

Bücherflohmarkt der Bücherhallen

Bücherflohmarkt der Bücherhallen Hamburg

Untergeschoss der Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg

Rund 20.000 Bände stehen hier dauerhaft im Regal, alles Spenden und aussortierte Bibliotheksexemplare, und jeder einzelne Titel kostet 1 €. Neben Romanen, Taschenbüchern, Bildbänden, Kinderbüchern, Sprachlehrbüchern und Fremdsprachigem liegen DVDs, Blu-ray-Discs, CDs, Vinyl, Puzzles sowie Konsolen- und Gesellschaftsspiele aus; das Angebot wechselt nach Angaben der Bücherhallen täglich. Zwei Punkte, an denen ein Besuch scheitern kann: Kartenzahlung ist nicht möglich, und einmal verkaufte Medien werden nicht zurückgenommen. Der komplette Erlös fließt in die MEDIENBOTEN, den ehrenamtlichen Lieferdienst der Bücherhallen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 11–18 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag 11–17 Uhr, jeden 1. und 2. Samstag im Monat 11–17 Uhr; sonntags und an Hamburger Feiertagen geschlossenWebsite
Antiquariat

Antiquariat Reinhold Pabel

Englische Planke 6 und Krayenkamp 10, 20459 Hamburg

Zwei Ladengeschäfte am Michel, eines direkt gegenüber der Hauptkirche, das andere dahinter im Krayenkamp – letzteres im Krameramt, das die Firmengeschichte des Hauses als ältesten erhaltenen Wohnhof der Hansestadt beschreibt. Angefangen hat der Betrieb woanders: Reinhold Pabel, alias Phil Brick, gründete ihn 1948 in Chicago als Chicago Book Mart, war als Kriegsgefangener in die Vereinigten Staaten gekommen und hat die ungewöhnlichen Umstände 1955 in seinen Erinnerungen „Enemies are Human“ beschrieben. Nach Hamburg kam das Hauptgeschäft 1974, die Filiale an der Englischen Planke 1982, und seit 1991 führt die zweite Generation das Haus. Unter der Woche ist bis 18 Uhr offen, samstags nur bis 13 Uhr.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–13 Uhr, darüber hinaus nach VereinbarungWebsite
Sozialkaufhaus der Stadtreinigung

Stilbruch Altona

Ruhrstraße 51, 22761 Hamburg

Stilbruch ist eine Tochter der Stadtreinigung Hamburg, und genau daher kommt der Nachschub: Nach eigenen Angaben treffen jeden Tag mehrere Lkw-Ladungen ein, gerettet aus Sperrmüll, von Recyclinghöfen und aus Spenden. Die Bücherecke führt Romane, Sachbücher, Reiseführer, Bildbände, Comics, Kinderbücher und alte Filmplakate, und zwar zu festen Preisen – gefeilscht wird hier also nicht. Weil sich das Sortiment ständig dreht, lohnt häufiges Vorbeischauen mehr als langes Bleiben. Vor der Tür stehen kostenlose Parkplätze, was für eine größere Kiste den Unterschied macht.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10–18 UhrWebsite
Samstagsflohmarkt

Flohschanze

Neuer Kamp 30, 20357 Hamburg

Der Markt an der Alten Rinderschlachthalle im Karolinenviertel wird laut Stadtportal seit dem 15. April 2000 an dieser Stelle abgehalten und belegt rund 1.200 Quadratmeter. Neuware ist nicht zugelassen, und der Betreiber schreibt Tische oder Kleiderständer vor – Bodenware ist untersagt, Bücherkisten stehen also auf Tischhöhe statt auf einer Decke. Wer die Rosinen will, kommt in den frühen Morgenstunden; die Stadt weist aber selbst darauf hin, dass sich auch nach 14 Uhr noch etwas findet. Rundherum öffnen an Markttagen zusätzlich die ansässigen Läden.

Öffnungszeiten: Jeden Samstag 8–16 UhrWebsite
Bücherbasar

Bücherbasar in der Kirche St. Johannis

Kirche St. Johannis, Bei der Johanniskirche 16, 22767 Hamburg

Für einen einzigen Tag füllt die Kirchengemeinde Altona-Ost ihr Kirchenschiff mit Büchern: antiquarische, neue und gut erhaltene Titel, dazu DVDs, CDs und Schallplatten, ein Rahmenprogramm sowie Kaffee und hausgemachter Kuchen im Café. Angesetzt ist die kommende Ausgabe auf Sonntag, den 11. Oktober 2026, von 11 bis 17 Uhr. Der Erlös geht an das Zentrum für Wohnungslose der Diakonie Hamburg. Wer selbst etwas loswerden möchte: Die Annahme im Gemeindehaus läuft vom 28. September bis zum 10. Oktober 2026 täglich zwischen 16 und 20 Uhr.

Öffnungszeiten: Kommende Ausgabe: Sonntag, 11. Oktober 2026, 11 bis 17 UhrWebsite

Alle Adressen nach Typ

Antiquariate & Gebrauchtbuchläden

Antiquariat

Antiquariat Schaper

Dammtordamm 4, 20354 Hamburg

Seit 1921 am Stephansplatz und heute als Antiquariat Dietrich und Brigitte Schaper OHG geführt – hier zählt der Erhaltungszustand, nicht die Menge. Der Bestand zielt auf schöne Ausgaben, Gesamtausgaben der Weltliteratur, Pressendrucke, illustrierte und bibliophile Bände sowie Werke in künstlerischen Handeinbänden, dazu Geschichte, Philosophie, Musik, Kunst, Architektur, Fotografie und Titel über Hamburg. Im eigenen Online-Katalog reichen die Preise von knapp zweistellig bis in den vierstelligen Bereich, Goethe-Gesamtausgaben und Joseph-Roth-Werkausgaben inklusive. Konvolute für den Wiederverkauf findest du hier nicht, wohl aber Einzelstücke mit nachweisbarer Nachfrage.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11–18 UhrWebsite
Antiquariat

Antiquariat J. Hünteler

Weidestraße 24, 22083 Hamburg

In den 1950er-Jahren als allgemeines Antiquariat gegründet und inzwischen in dritter Generation in Familienhand, mit drei über die Zeit gewachsenen Schwerpunkten: Verkehr (Seefahrt, Auto, Eisenbahn, Luftfahrt), Hamburg mit Stadtteilen, Einrichtungen und Architektur sowie Kinderbücher samt Bilder-, Märchen- und Pop-up-Büchern. Angekauft wird laufend, im Stadtgebiet und darüber hinaus, wobei das Haus Reihen wie Manesse, Diederichs, Winkler-Dünndruckausgaben und Lederausgaben ausdrücklich als Interessengebiet nennt. Die größte Terminfalle dieser Seite: geöffnet nur an zwei Tagen und dann in zwei Blöcken mit Mittagspause. Alles Weitere läuft über den Onlineshop oder nach Absprache.

Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 10–12 sowie 15–18 Uhr, Termine und Abholungen nach AbspracheWebsite
Antiquariat

Antiquariat Atlas

Hoheluftchaussee 29, 20253 Hamburg

1979 wurde aus einer Bäckerei ein Buchladen; seit 2006 führt Ulrich Lölke ihn als vierter Eigentümer weiter. Gekauft wird überwiegend von privat: einzelne Titel, Konvolute und ganze Bibliotheken, wobei das Haus ausdrücklich um Fotos der Regale per E-Mail bittet, bevor jemand zur Besichtigung vorbeikommt. Online liegt der Bestand bei antiquariat.de, beim ZVAB und bei Booklooker, sodass sich Preise vergleichen lassen, ohne den Laden zu betreten. Achtung bei den Zeiten: Montag, Donnerstag und Freitag sind unstrittig, einen Samstagvormittag führt allein das Branchenbuch von hamburg.de.

Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag und Freitag 12–19 UhrWebsite
Antiquariat und Buchhandlung

Antiquariat Torsten Bernhardt

Wandsbeker Chaussee 159, 22089 Hamburg

Die Eilbeker Adresse hält unter den Antiquariaten dieser Seite die längsten Ladenzeiten: sechs Tage die Woche, von Montag bis Freitag bis in den frühen Abend, während Schaper, Hünteler und Atlas an mehreren Tagen komplett geschlossen bleiben. Seit dem 30. April 2015 verkauft das Haus zusätzlich über AbeBooks, wo die zuletzt eingestellten Titel überwiegend als gebraucht ausgewiesen sind, von Eisenbahn-Fachbüchern bis zur Belletristik. Eine eigene Website betreibt der Laden nicht: Die Zeiten stammen aus OpenStreetMap und aus einem Branchenverzeichnis, nicht vom Inhaber. Ein Anruf vor der Anfahrt quer durch die Stadt ist deshalb keine schlechte Idee.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–18:30 Uhr, Samstag 10–15 UhrWebsite
Buchhandlung mit Antiquariat

Buchhandlung und Antiquariat Lüders

Heußweg 33, 20255 Hamburg

Ein Sortimentsgeschäft in Eimsbüttel, das im selben Raum ein Antiquariat betreibt: Literatur, Klassiker, Kunst und Philosophie stehen dort nach Angaben des Hauses neben der Neuware, und an der Wand hängt ein Schild mit der Aufschrift „Ankauf von Büchern und Bibliotheken aller Wissensgebiete“. Gekauft wird tatsächlich beides, einzelne Bände wie komplette Sammlungen; der Weg dahin ist ungewöhnlich bequem, denn ein Anruf reicht, alternativ schickst du Fotos der Buchrücken per WhatsApp oder Mail, damit der Antiquar vorab einschätzen kann, worum es geht. Dass der Laden lebt, lässt sich am eigenen Programm ablesen: Die Rubrik „Lüders’ Lieblingsbücher 2026“ ist gepflegt, der Veranstaltungskalender listet mehrere Lesungen. Werktags bleibt bis 20 Uhr offen, was die Adresse zum späten Anlaufpunkt einer Tagestour macht.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9–20 Uhr, Samstag 10–19 UhrWebsite
Kunstantiquariat

Kunstantiquariat Joachim Lührs

Michaelisbrücke 3, 20459 Hamburg

Auf der Fleetinsel, hinter einer Gründerzeitfassade mit Stuckdecke, schwarz-goldenen Säulen und altem Parkett, arbeitet ein Antiquariat für Kunst, Kunsthandwerk, Architektur und Kulturgeschichte. Die Reisejournalistin Manuela Blisse hat im Februar 2025 für CREME GUIDES beschrieben, was dort neben den Bänden liegt: Zeitschriften, Zeichnungen und Graphiken bis zurück ins 16. Jahrhundert, Gemälde, Fotografien, Plakate und Landkarten; gegründet wurde der Betrieb 1986, an dieser Adresse arbeitet er seit 1992. Für den Wiederverkauf bedeutet das Einzelstücke mit Sammlerwert statt Kisten, und das Spektrum reicht vom sichtbar gelesenen Exemplar bis zur bibliophilen Ausgabe mit aufwändig gestaltetem Einband.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11–18 Uhr, Samstag 11–17 Uhr, darüber hinaus nach VereinbarungWebsite
Buchhandlung, Antiquariat und Kunsthandel

Felix Jud

Neuer Wall 13, 20354 Hamburg

Am Neuen Wall gibt es dieses Haus seit 1923, als der damals 24-jährige Felix Jud dort seine Hamburger Bücherstube eröffnete; heute laufen Buchhandlung, Antiquariat und Kunsthandel nebeneinander, und der eigene Kalender weist für den Standort die Gruppenausstellung „Im Freien“ vom 3. September bis zum 31. Oktober 2026 aus. Im antiquarischen Teil liegen laut der Geschäftsstraßen-Initiative Neuer Wall bibliophile Kostbarkeiten, Erstausgaben, illustrierte Märchenbücher, historische Reiseberichte, Kunstliteratur und Titel über Hamburg, dazu kommen im Kunsthandel Arbeiten von Klaus Fußmann, Jochen Hein, Horst Janssen und Daniel Richter. Für den Neuen Wall nennt die Kontaktseite des Hauses Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr; überholt ist dagegen die Fassung mit 18.30 Uhr unter der Woche, die bei der Geschäftsstraßen-Initiative steht. Und eine Falle für die Recherche: Der Block, den die Startseite groß herausstellt, gehört zur Dependance Am Kliff 5a in Keitum auf Sylt – die Hamburger Adresse steht erst weiter hinten.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10–18 UhrWebsite
Comicladen mit Antiquariat

Comics Total!

Gärtnerstraße 19, 20253 Hamburg

Seit November 2025 steht der 1988 an der Grindelallee gestartete Laden in der Gärtnerstraße, und der Umzug hat ihm etwas verschafft, das es vorher nie gab: einen eigenen Raum für das Antiquariat mit Second-Hand-Titeln und US-Comics, dazu eine Fläche für Signierstunden und Lesungen. Kleiner sei der Verkaufsraum seitdem, schreibt das Haus selbst; als Nachbarschaft zählt es die Comic Cave, eine Plattenkiste, einen Spieleladen und ein Literatur-Café auf, was den Fußweg lohnend macht. Etliche Verzeichnisse führen weiterhin die alte Hausnummer 92 an der Grindelallee – seit dem Umzug ist diese Angabe überholt. Aufgeschlossen wird werktags um 11 Uhr, samstags läuft der Betrieb bis 16 Uhr.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11–18 Uhr, Samstag 11–16 UhrWebsite
Comic-Antiquariat und An- und Verkauf

Comicladen-Kollektiv

Fruchtallee 130, 20259 Hamburg

Hinter der Ladenfront an der Fruchtallee steckt nach Angaben der Inhaber ein Antiquariat mit rund 100.000 Comics und Romanheften aus acht Jahrzehnten: alte Hefte, Piccolos, Comicalben, komplette Serien und Jahrgänge, dazu Bravo-Ausgaben von 1957 bis 1980 und Sammelbilderalben. Angekauft und verkauft wird über den Tresen, und das Gesamtangebot liegt als PDF-Liste bereit, zuletzt mit dem Stand 1. September 2026. Einen Warenkorb hat der Betrieb nach eigener Aussage nicht – bestellt wird telefonisch, per Mail oder gleich vor Ort, wo du analog durch die Kästen gehen kannst. Morgens wird erst um 11:15 Uhr aufgeschlossen, samstags dafür schon um 10 Uhr.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11:15–18 Uhr, Samstag 10–14 UhrWebsite
Comicladen und Antiquariat

Der Comic-Laden mit Steinchen

Mundsburger Damm 65, 22087 Hamburg

In Uhlenhorst firmiert der Comicladen als Der Comic-Laden mit Steinchen, weil neben Comics, Mangas und Sammelkarten auch Klemmbausteine im Regal stehen. Im eigenen Onlineshop ist das Antiquariat eine feste Kategorie neben den Neuheiten; gelistet sind dort unter anderem Bände aus dem Programm des Verlags Williams, preislich zwischen 28 und 99 €, und der Seitenfuß trägt die Jahreszahl 2026. Der praktische Vorteil dieser Adresse liegt in den Zeiten: sechs Tage die Woche von 10 bis 20 Uhr, also auch noch, wenn die Antiquariate der Innenstadt längst abgeschlossen haben. Manche Einträge im Netz nennen übrigens weiterhin die Hausnummer 48; der Betreiber selbst schreibt auf jeder Unterseite die 65.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10–20 UhrWebsite

Sozialkaufhäuser & Umsonstläden

Oxfam Shop

Oxfam Shop Hamburg-Hoheluft

Hoheluftchaussee 58, 20253 Hamburg

Deutlich breiter aufgestellt als der Schwester-Shop in Ottensen: Auf der Liste stehen neben Kleidung, Schuhen, Accessoires, Schmuck, Haushaltsgegenständen und Heimtextilien ausdrücklich Bücher, dazu CDs, DVDs sowie Spiele und Spielzeug. Betrieben wird der Laden von ehrenamtlichen Teams, die Ware stammt vollständig aus Spenden, und keine dreihundert Meter weiter südlich liegt das Antiquariat Atlas – zwei sehr verschiedene Preisniveaus an derselben Chaussee. Sachspenden nimmt das Team bis spätestens 30 Minuten vor Ladenschluss entgegen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 14 UhrWebsite
Oxfam Shop

Oxfam Shop Hamburg-Ottensen

Bahrenfelder Straße 130, 22765 Hamburg

Ein paar Schritte vom Bahnhof Altona entfernt, mit einem Bücherregal zwischen Damen- und Herrenkleidung, Schuhen, Accessoires, Schmuck und Haushaltsgegenständen. Die Auswahl fällt schmaler aus als in Hoheluft, dafür passt die Lage, wenn du Ottensen ohnehin ablaufen willst – und am Wochenende bleibt hier eine Stunde länger offen als in der Filiale an der Hoheluftchaussee. Das Team sucht laut Aushang auf der Shop-Seite besonders für die Nachmittage Verstärkung, was für die Zahl der besetzten Kassen am späten Nachmittag durchaus relevant ist.

Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10–19 Uhr, samstags 10–15 UhrWebsite
Oxfam Shop

Oxfam Shop Hamburg-Wandsbek

Wandsbeker Marktstraße 10, 22041 Hamburg

Die dritte Hamburger Oxfam-Filiale liegt an der Wandsbeker Marktstraße, einen kurzen Fußweg von der U1-Haltestelle Wandsbeker Chaussee entfernt. Neben Kleidung, Schuhen und Hausrat nennt die Shop-Seite im September 2026 ausdrücklich Bücher, dazu Schmuck, Accessoires, Heimtextilien, Spiele, Spielzeug sowie CDs und DVDs. Alles stammt aus Spenden; abgeben kannst du sie spätestens eine halbe Stunde vor Feierabend, Kleidung allerdings nur passend zur Saison, Frühling und Sommer zwischen dem 1. Februar und dem 15. August, Herbst und Winter zwischen dem 1. August und dem 15. Februar. Samstags wird hier um 14 Uhr abgeschlossen, eine Stunde früher als in der Filiale in Ottensen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10–19 Uhr, Samstag 10–14 UhrWebsite

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Tipps für die Bücherjagd hier

  • Der Montag ist längst nicht mehr der einzige volle Tag: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag liegen mit fünfzehn von sechzehn Adressen, für die diese Seite Zeiten nennt, gleichauf. Sein eigentlicher Vorteil steckt im Detail: Nur montags stehen Hünteler in der Weidestraße und das Antiquariat Atlas an der Hoheluftchaussee gleichzeitig offen, denn das eine öffnet nur montags und dienstags, das andere nur montags, donnerstags und freitags. Plane den Tag trotzdem um die Weidestraße herum: Hünteler öffnet von 10 bis 12 und wieder von 15 bis 18 Uhr, dazwischen stehst du vor verschlossener Tür.
  • Am Samstag drehst du die Logik um: Menge statt Auswahl. Die Flohschanze läuft ab 8 Uhr, Stilbruch bis 18 Uhr, der Comicladen am Mundsburger Damm sogar bis 20 Uhr, alle drei Oxfam Shops und Bernhardt bis in den Nachmittag, Pabel immerhin bis mittags. Dafür sind Schaper, Hünteler und Atlas geschlossen, und der Bücherflohmarkt der Bücherhallen öffnet samstags nur in der ersten und zweiten Woche eines Monats. Prüfe also das Datum, nicht bloß den Wochentag.
  • Auf der Flohschanze steht nichts auf dem Boden: Der Betreiber lässt ausschließlich Tische und Kleiderständer zu. Für dich heißt das, dass sich die Buchkisten im Vorbeigehen auf Tischhöhe überblicken lassen, aber auch, dass niemand mal eben drei Umzugskartons ausschüttet. Kostenfrei abstellen kannst du das Auto an der Glacischaussee; auf dem Heiligengeistfeld wird während des Doms eine Tagesgebühr fällig.
  • Ein Wort zum Umsonstladen in der Bodenstedtstraße in Altona, der in Stadtlisten regelmäßig als Bücherquelle auftaucht. Ein Bücherregal gibt es dort tatsächlich, doch die Spielregeln des Projekts begrenzen den Besuch auf eine Tragetasche und untersagen den Wiederverkauf ausdrücklich, ob auf Flohmärkten oder über eBay. Für den Handel fällt die Adresse damit weg.
  • Ein datierter Termin im Herbst 2026 rechtfertigt eine eigene Anfahrt: der Basar in der Kirche St. Johannis am Sonntag, dem 11. Oktober 2026. Der Sonderbuchverkauf bei Stilbruch in Wandsbek, Helbingstraße 63, lief davor am Freitag, dem 25., und Samstag, dem 26. September 2026; nach Angaben des Betreibers war das die zehnte Auflage seit 2016, mit Münzen, Briefmarken und Bildbänden neben den Büchern. Auf derselben Betreiberseite steht weiter unten noch ein älterer Absatz, der den nächsten Termin offenlässt – maßgeblich bleibt der datierte Hinweis auf der Startseite.
  • Beim Sozialkaufhaus WarenGut in der Borselstraße in Ottensen stehen Bücher wirklich im Regal, für den Wiederverkauf fällt die Adresse trotzdem aus. Der Betrieb weist auf seinem Anzeigenprofil selbst darauf hin, dass er als Sozialkaufhaus nur an einen berechtigten Personenkreis und ausschließlich persönlich im Haus verkaufen darf; das Straßenmagazin Hinz&Kunzt nennt als Kriterium den Bezug von Transferleistungen. Spenden nimmt das Haus dagegen ohne Nachweis an.
  • Wenn dir ein Umweg in den Osten nichts ausmacht: Der gemeinnützige Verein Aktion Buch e.V. sammelt Buchspenden, gibt den größten Teil an soziale Einrichtungen weiter und verkauft den Rest im Einkaufstreff Farmsen am Berner Heerweg 177-179, werktags von 10 bis 19 Uhr, am Samstag eine Stunde kürzer. Nach eigener Angabe kostet dort jedes Buch je nach Format zwischen 2 und 6 €, das Parkhaus ist kostenfrei. Zehn Kilometer vom Rathaus entfernt ist das kein Zwischenstopp, sondern eine eigene Fahrt – und die Wendenstraße, die in Verzeichnissen auftaucht, ist nur der Vereinssitz.
  • Sonntags bleiben die Läden zu, die Flohmärkte nicht. Der Kulturverein Else Rauch Platz e.V. kündigt für den 27. September 2026 die nächste Ausgabe seines Anwohnerflohmarkts in Eimsbüttel an, U2 Lutterothstraße; anbieten dürfen dort nur Leute aus dem Stadtteil, hingehen darf jeder. Einen ausdrücklichen Hinweis auf Bücher macht der Veranstalter nicht, anders als am Neuen Kamp ist die Anfahrt also ein Risiko – dafür läuft der Markt nach Vereinsangaben seit dem 3. Oktober 2000.

Häufige Fragen

Wo finde ich in Hamburg günstige gebrauchte Bücher?

Ganz unten liegt der Bücherflohmarkt der Bücherhallen, ein Stockwerk unter der Zentralbibliothek am Hühnerposten: Dort kostet jeder Titel 1 €, egal ob Taschenbuch, Bildband oder Sprachlehrbuch, und es stehen rund 20.000 Bände bereit. Eine Stufe darüber folgen die Häuser mit festen Preisen und hohem Warendurchlauf, also Stilbruch in der Ruhrstraße mit täglichem Nachschub aus dem Sperrmüll sowie die drei Oxfam Shops an der Hoheluftchaussee, in der Bahrenfelder Straße und an der Wandsbeker Marktstraße. Für Comics und Romanhefte lohnt der Weg nach Eimsbüttel, wo das Comicladen-Kollektiv an der Fruchtallee und Comics Total in der Gärtnerstraße je eine antiquarische Abteilung führen; am Mundsburger Damm gibt es eine dritte. Die Antiquariate Pabel, Schaper, Lührs, Felix Jud, Atlas, Lüders, Hünteler und Bernhardt spielen in einer anderen Kategorie: Bezahlt werden dort Zustand, Ausgabe und Seltenheit.

Wann findet der Bücherflohmarkt in der Zentralbibliothek Hamburg statt?

An fünf Wochentagen und an zwei Samstagen pro Monat. Montags und donnerstags ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, dienstags, mittwochs und freitags von 11 bis 17 Uhr, dazu jeder erste und zweite Samstag eines Monats von 11 bis 17 Uhr; an Sonntagen und Hamburger Feiertagen bleibt der Verkauf zu. Zur Lage gibt es eine kleine Unstimmigkeit auf der Seite der Bücherhallen selbst: Im Fließtext steht Erdgeschoss, in der Adresszeile Untergeschoss, und das Stadtportal hamburg.de nennt ebenfalls das Untergeschoss. Gezahlt wird ausschließlich bar.

An welchem Tag lohnt sich die Bücherjagd in Hamburg?

Das hängt davon ab, wonach du suchst. Werktags ist die Ausbeute erstaunlich gleichmäßig: An vier der fünf Werktage haben fünfzehn der sechzehn Adressen mit veröffentlichten Zeiten auf, nur mittwochs sind es vierzehn, weil dann Hünteler und Atlas gleichzeitig zubleiben. Für Volumen ist der letzte Werktag der Woche besser, weil dann die Flohschanze läuft und die Sozialkaufhäuser den ganzen Tag über zugänglich sind – dafür sind drei Antiquariate zu, und der Bücherflohmarkt hält nur an zwei Samstagen im Monat offen. Sonntags macht keine der festen Adressen auf; übrig bleiben Einzeltermine wie der Basar in St. Johannis und der Anwohnerflohmarkt auf dem Else-Rauch-Platz.

Wo verkaufe ich in Hamburg gebrauchte Bücher?

Für den Ankauf über den Tresen kommen sechs Häuser infrage, jedes mit eigenem Zuschnitt: Hünteler sucht Seefahrt, Eisenbahn, Luftfahrt, Hamburgensien und Kinderbücher; Atlas kauft überwiegend von privat und will die Regale vorab als Foto per Mail sehen; Lüders am Heußweg nimmt einzelne Titel ebenso wie ganze Bibliotheken und bittet um einen Anruf, bevor jemand mit Kisten anrückt; an der Fruchtallee nimmt das Comicladen-Kollektiv gezielt Comics und Romanhefte; Pabel und Bernhardt kaufen ebenfalls an. Wer nur Platz schaffen will, gibt bei Stilbruch, bei einem der drei Oxfam Shops oder vor dem Termin im Gemeindehaus St. Johannis ab. Und wenn du wissen willst, welche Bände eine Einzelanzeige tragen und welche besser als Konvolut weggehen: Fotografiere die Buchrücken, bevor du sie einpackst. BiblioScan erkennt sie und nennt dir pro Titel einen Wiederverkaufswert, sodass die Kiste vom Hühnerposten und der Fund von der Flohschanze schon sortiert sind, bevor du sie nach Hause schleppst.

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